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Katharina Paulus

Seit 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie/FAU, gefördert durch die Thyssen-Stiftung

2011-2014 Studium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (Geographie, Geschichte und Politikwissenschaft) und Staatsexamen für die Sekundarstufe in Geschichte, Geographie und Politikwissenschaft

2010-2011 Studium an der University of Durham/GB (Geschichte und Geographie)

2008-2010 Studium an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg (Geographie, Geschichte und Politikwissenschaft mit dem Ziel Staatsexamen)

  • (2018): Raumbezogene Erinnerungspolitiken an Beispielen aus Fürth, Nürnberg, Erlangen. Bericht zu einer Lehrforschung zwischen historischer Geographie und politischen Geographien der Erinnerung. In: Mitteilungen der fränkischen Geographischen Gesellschaft. 63. (gemeinsam mit Boris Michel)
  • (2017): Revolution ohne Kiel und ohne Revolution – Die quantitativ-theoretische Geographie in Erlangen. In: Geographica Helvetica 72 (4), S. 393–404. DOI: 10.5194/gh-72-393-2017.

Vorträge

  • A new Geography needs new Geographers. AAG, New Orleans, April 2018.
  • „Meine eigene liebe Frau hat mir bei der Arbeit treulich geholfen“:Zu einer feministischen Wissenschaftsgeschichte der deutschen Geographie, Tübingen, Oktober 2017
  • „Anstelle der Rechen- und Schreibmaschine benötigen wir dringend Geräte zur Geländearbeit”. Der Beginn der Computernutzung in der Geographie. Erlangen, Mai 2017.
  • Zur Relevanz des Historischen in der Geographie und historisches zur Relevanz der Geographie, Neue Kulturgeographie XIV, Februar 2017, Bayreuth (mit Boris Michel).
  • Die Netzwerke hinter der quantitativ-theoretischen Wende in der Geographie. Historical Network Research: Fakten verknüpfen, Erkenntnisse gewinnen? Düsseldorf, April 2016.
  • Teilnahme Einführung in die Historische Netzwerkforschung. Bayerische Akademie der Wissenschaften, München, März 2016.
  • Annäherung an die quantitativ theoretische Wende in der Geographie mit Hilfe der historischen Netzwerkforschung. Zwischen Raum und Zeit. Zwischen Geschichte und Geographie, Bamberg, Februar 2016.
  • Moderation der Fachsitzung Historische Fachzeitschriften als Quelle. Zwischen Raum und Zeit. Zwischen Geschichte und Geographie, Bamberg, Februar 2016
  • Die „quantitative Revolution“ in Erlangen. Workshop Raum.Gesetze.Daten. Erlangen, November 2015.

Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016

Lehrforschung MA:  Erinnerungsorte in der Geographie  (gemeinsam mit Dr Boris Michel)

Wintersemester 2016/17

Großes Geländepraktikum: Philippinen (gemeinsam mit Dr Boris Michel)

Geschichte der Geographie, Kulturgeographie und Politische Geographie Dissertationsprojekt

Die quantitativ-theoretische Wende in der deutschsprachigen Geographie

Die Erzählung der quantitativ-theoretischen Wende der Geographie in den 1960ern Jahren beschränkt sich in einführenden Lehrbüchern und Rückblicken häufig auf wenige Versatzstücke. Meist werden die Veränderungen einerseits der Habilitationsschrift von Dietrich Bartels und andererseits der studentischen Kritik auf dem Geographentag in Kiel 1969 zugeschrieben. Damit verliert sich die Möglichkeit durch die Einbeziehung anderer Aspekte und Personen ein umfassenderes Bild zu erzeugen. Das so zustande kommende Narrativ folgt einer einfachen Fortschrittslogik wissenschaftlichen Wissens. Dabei wird angenommen, dass wissenschaftliche Praxis aus einem Wettstreit von Ideen bestünde, bei dem vor allem die Gewinner in die Geschichte eingehen. Dabei geraten die situierten Praktiken, die Diskurse und die lokalen Arrangements aus dem Blick. Im Rahmen des Dissertationsprojektes sollen die hinter dieser Entwicklung stehenden Netzwerke von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen beschrieben und analysiert werden.